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IAA MOBILITY präsentiert neues Keyvisual unter dem Motto „Experience Connected Mobility“

Berlin/München, 23. März 2023 – Das neue Keyvisual der IAA MOBILITY 2023 rückt den Menschen in den Mittelpunkt der Kampagne und unterstreicht das Motto „Experience Connected Mobility“. Das Keyvisual zeigt eine dynamische und zukunftsweisende Vision, die verschiedene Branchen der Mobilitätsbranche vereint. Die IAA MOBILITY spiegelt die gesamte Bandbreite des Mobilitätsspektrums wider – von der Autoindustrie bis zur Fahrradindustrie, von vernetzter Mobilität bis zur Smart City-Infrastruktur, von Sharing-Modellen über MaaS- und Mikromobilitätsanbieter bis hin zu Energieversorgern und weiteren innovativen Technologien und nachhaltigen Lösungen. Im Zentrum des Keyvisuals steht der „Connector“, ein Symbol für das Zusammenbringen und Vernetzen der verschiedenen Akteure, die auf der IAA MOBILITY als neue Mobilitätscommunity zusammenkommen.

In enger Zusammenarbeit mit der Kreativagentur Philipp und Keuntje entstand das Leitmotiv der IAA MOBILITY Kampagne: der „Connector“. Mit dieser Kampagne betont die IAA MOBILITY ihre Transformation zu einer umfassenden Mobilitätsplattform, die verschiedene Akteure aus dem Bereich der Mobilität zusammenbringt. Der „Connector“ steht im Mittelpunkt und verbindet durch seine zwei gegenüberliegenden Pfeile unterschiedliche Themenwelten des breiten Mobilitätsspektrums. Damit unterstreicht die IAA MOBILITY 2023 ihren Anspruch als weltweit führende Plattform für Mobilität, Nachhaltigkeit und Technologie, die neue Perspektiven eröffnet und innovative Lösungen fördert.

Jürgen Mindel, Geschäftsführer des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), betont: „Das neue Keyvisual der IAA MOBILITY zeigt eindrucksvoll, wie wichtig es ist, Mobilität als vernetztes Ökosystem zu begreifen und zu gestalten. Das ist die Kraft, die von einer Mobilitätsplattform wie der IAA MOBILITY ausgehen muss.“

Tobias Gröber, Bereichsleiter der Messe München, ergänzt: „Die IAA MOBILITY ist eine wichtige Plattform, um Innovationen im Mobilitätssektor voranzutreiben und den Dialog zwischen verschiedenen Branchen zu fördern. Das Keyvisual verdeutlicht diesen Ansatz und zeigt, wie vernetzte Mobilität im Mittelpunkt unserer Veranstaltung steht.“

Tim Benedict Wegner, Head of Marketing und Communication bei der IAA MOBILITY, fügt hinzu: „Mit dem neuen Keyvisual wollen wir die zentrale Botschaft der IAA MOBILITY vermitteln: Mobilität ist ein gemeinsames Erlebnis, das uns alle verbindet. Wir laden alle Interessierten ein, Teil unserer Mobilitätscommunity zu werden und sich aktiv an der Gestaltung einer vernetzten und nachhaltigen Mobilität zu beteiligen.“

IAA MOBILITY 2023

Die IAA MOBILITY 2023 wird erneut in München stattfinden und setzt ihren Fokus auf die Transformation der Mobilitätsbranche. Als internationale Plattform bietet sie Experten, Entscheidern und Besuchern die Gelegenheit, innovative Lösungen, neue Technologien und zukunftsweisende Ideen rund um Mobilität, Transport und Infrastruktur zu erleben und zu diskutieren.

Die Veranstaltung wird auch in diesem Jahr wieder ein umfangreiches Programm bieten, um den Austausch zwischen den verschiedenen Mobilitätsbranchen zu fördern und einen ganzheitlichen Blick auf die Herausforderungen und Chancen der Mobilität von morgen zu ermöglichen.

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22. März ist Weltwassertag 2023

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Weltwasserkonferenz in New York startet mit Aufruf zur schnelleren Umsetzung der UN-Wasserziele

Der diesjährige Internationale Weltwassertag bildet unter dem Motto „Accelerating Change“ den Auftakt der dreitägigen Weltwasserkonferenz, bei der die UN-Mitgliedstaaten, internationale Organisationen und weitere Akteursgruppen zusammenkommen, um die internationalen Ziele der UN-Wasserdekade 2018-2028 und der Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung schneller voranzutreiben. Für die deutsche Bundesregierung nimmt Bundesumweltministerin Steffi Lemke an der Konferenz in New York teil, Regierungsvertreter des Auswärtigen Amtes, des Bundesentwicklungsministeriums und des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft sind ebenfalls Teil der deutschen Delegation. Die deutsche Bundesregierung setzt sich mit zahlreichen Initiativen für eine Trendwende in der globalen Wasserpolitik ein.

Statements zum Thema Wasser

Bundesumweltministerin Steffi Lemke: „Klimakrise, Artenaussterben und Verschmutzungskrise sind die drei ökologischen Krisen unserer Zeit. Sie bedrohen unsere natürlichen Lebensgrundlagen, insbesondere die Ressource Wasser. Ein nachhaltiges Wassermanagement ist gleichzeitig ein zentraler Schlüssel zur Lösung dieser globalen Krisen, indem Ökosysteme besser geschützt und wiederhergestellt werden. Schnelleres Handeln ist dringend erforderlich. Deshalb sollen alle freiwilligen internationalen Verpflichtungen in einer „Water Action Agenda“ gebündelt werden, um unsere Partnerländer gezielt zu unterstützen. Um gegen die globale Wasserkrise entschlossen anzugehen, brauchen wir außerdem regelmäßige zwischenstaatliche Treffen und mit einem UN-Sonderbeauftragten eine eigene Stimme und Ansprechpartner für das zentrale Thema Wasser.“

Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze: „Weltweit haben mehr als zwei Milliarden Menschen keinen Zugang zu Trinkwasser und zu angemessenen Sanitäranlagen. Der Klimawandel verschärft die Situation weiter. Viele unserer Partnerländer sind mit Wasserknappheit konfrontiert. Darunter leiden besonders Frauen und Mädchen, die in vielen Regionen für das Wasserholen verantwortlich sind – die Zeit, die sie damit verlieren, fehlt ihnen für Bildung und bezahlte Arbeit. Es ist wichtig, dass das Thema Wasser wieder auf die globale Agenda kommt. Denn Wasser kennt keine politischen Grenzen: Um allen Menschen ihr Recht auf Wasser zu sichern, braucht es neben dem nötigen Geld vor allem eine gute internationale Zusammenarbeit.“

Bundesaußenministerin Annalena Baerbock: „Wasser ist nicht nur Leben, Wasser ist Sicherheit. In vielen Teilen der Welt drohen Kriege um den Zugang zu knappen Quellen. Die Klimakrise verschärft dies von Tag zu Tag. Deshalb ist es so wichtig, Wasser auch über Landesgrenzen hinweg fair zu verteilen. Deutschland will sich mit seiner Expertise einbringen. Denn an Rhein, Donau und Oder leben wir seit Jahrzehnten in guter Wassernachbarschaft.“

Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir: „Der Zugang zu Wasser ist untrennbar mit dem Menschenrecht auf Nahrung verbunden: ohne Wasser keine Ernten. Die Klimakrise bedroht unsere Wasserversorgung, auch in Deutschland und Europa haben wir dies zu spüren bekommen. Faires, nachhaltiges Wassermanagement ist eine der großen globalen Herausforderungen unserer Zeit. Wir müssen grenzüberschreitend sicherstellen, dass wir genug Wasser haben für unsere Landwirtschaft und für unsere natürlichen Verbündeten im Kampf gegen die Klimakrise: die Wälder und Moore.“

Die Weltwasserkonferenz in New York ist ein Meilenstein in der internationalen Wasserpolitik und die erste UN-Konferenz seit fast 50 Jahren, die sich ausschließlich dem zentralen Thema Wasser widmet. Zur Halbzeit der UN-Dekade „Wasser für nachhaltige Entwicklung“ (2018-2028) ist jetzt der entscheidende Moment, um eine schnellere Umsetzung der globalen Wasserziele der Agenda 2023 für nachhaltige Entwicklung voranzubringen. 

Bundesumweltministerin Lemke wird deshalb in der Plenardebatte wie auch in weiteren Veranstaltungen der Konferenz und bilateralen Gesprächen die Bedeutung von Wasser für die Lösung der Klimakrise, Biodiversitätsverlust und Umweltverschmutzung sowie Ernährungssicherheit hervorheben. Außerdem will die deutsche Delegation den Dialog zur Umsetzung der Menschenrechte zu Trinkwasser- und Sanitärversorgung (SDG 6), zu innovativen Finanzierungsinstrumenten und die Positionierung von Wasser als Grundlage für Gesundheit und Ernährung aktiv voranbringen. Gleichermaßen setzt sich Deutschland im Kontext seiner feministischen Außen- und Entwicklungspolitik für die Stärkung von Frauen als Kernakteure für eine sichere Versorgung und ein nachhaltiges Management von Wasser, sanitären Einrichtungen und Hygiene ein. 

Fehlender Niederschlag lässt Flüsse und Bäche austrocknen.

Ein besserer Zugang zu und ein nachhaltiger Umgang mit Wasser erfordert zudem eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit, die in den vielen Regionen jedoch noch unzureichend ist. Mehr als die Hälfte der weltweiten Gewässer überschreiten Ländergrenzen. Deshalb setzt sich Deutschland als Vertragspartei der UN-Wasserkonventionen (Helsinki 1992, New York 1997) für den Beitritt weiterer UN-Mitgliedsstaaten ein. Zudem unterstützt sie als eine der treibenden Kräfte die Team Europe Initiative (TEI) zu grenzüberschreitendem Wasserressourcenmanagement in Afrika mit über 145 Millionen Euro.

UN-Wasserdekade

Das Recht auf Wasser ist ein Menschenrecht. Um den weltweiten Herausforderungen bei der Umsetzung dieses Rechts zu begegnen, wurde in der 66. Generalversammlung der Vereinten Nationen (VN) die UN-Wasserdekade beschlossen. Sie findet vom 22. März 2018 bis zum 22. März 2028 statt und verfolgt im Wesentlichen zwei Ziele:

  • Verbesserung der Wissensverbreitung zum Thema Wasser und Gewässerschutz, einschließlich Informationen zu wasserbezogenen SDGs (Sustainable Development Goals, den Nachhaltigkeitszielen der 2030-Agenda für Nachhaltige Entwicklung),
  • Stärkung der Kommunikationsmaßnahmen zur Umsetzung der wasserbezogenen Ziele. 

Die Mitgliedstaaten und damit auch Deutschland sind aufgerufen, sich durch Aktionen und Initiativen zur Information, Bildung sowie Aus- und Fortbildung für die Realisierung eines nachhaltigen Wasserressourcen- und Gewässermanagements einzusetzen, um somit die UN-Wasserdekade zu unterstützen.

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Die Nationale Wasserstrategie kommt

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Foto: carwashinfo Archiv

In Deutschland gibt es bislang keinen flächendeckenden Wassermangel, jedoch deutliche regionale Defizite. Das meiste Wasser wird bislang für die Energieversorgung entnommen (mehr als 44 Prozent), gefolgt vom verarbeitenden Gewerbe und der öffentlichen Wasserversorgung (jeweils knapp 27 Prozent) und der Landwirtschaft mit etwas mehr als 2 Prozent.

Die Gewährleistung einer zuverlässigen Trinkwasserbereitstellung, der Bewahrung von Grundwasserquellen und Ökosystemen, sowie die ausreichende Versorgung von Wasser für die Landwirtschaft und die Wirtschaft bilden die Kernpunkte der Nationalen Wasserstrategie. Diese wurde nun offiziell vom Kabinett verabschiedet.

Mit der Nationalen Wasserstrategie legt die Bundesregierung die Grundlagen für ein modernes Wassermanagement. Angesichts der jetzt schon spürbaren Folgen der Klimakrise will sie damit die natürlichen Wasserreserven Deutschlands sichern. Es soll ausreichend und dauerhaft Wasser in guter Qualität für die vielfältige menschliche Nutzung und die Ökosysteme bereitstellen.

 „Die Folgen der Klimakrise für Mensch und Natur zwingen uns zum Handeln“, sagt Bundesumweltministerin Steffi Lemke. „Wasser ist für uns lebenswichtig. Wir müssen alles dafür tun, um unser Wasser zu schützen – für uns und nachfolgende Generationen.“ Nur mit intakten Ökosystemen könnten auch die Wasserressourcen besser geschützt und wiederhergestellt werden.

Die vergangenen Dürrejahre haben deutliche Spuren in den Wäldern, Seen und Flüssen und in der Landwirtschaft hinterlassen. Extremwetterereignisse treten immer häufiger auf und stellen Kommunen und Länder vor große Probleme. Auch das Thema Wasserverschmutzung ist trotz vieler Erfolge noch lange nicht vom Tisch.

Rund 80 Maßnahmen sollen bis zum Jahr 2030 ergriffen werden, um für einen nachhaltigen Umgang mit unserem Wasser zu sorgen. Geplant ist ein Mix von Regelungen, staatlicher Förderung, Wissensaufbau und Dialog. Die Strategie erfasst alle Sektoren und soll gemeinsam von staatlichen Akteuren, der Wasserwirtschaft und allen wassernutzenden Wirtschaftsbereichen und Gruppen umgesetzt werden.

Auch die Autowaschbranche benötigt Wasser! Allerdings werden an den meisten Standorten Wasseraufbereitungsanlagen eingesetzt, die das aufgefangene Waschwasser reinigen und im Kreislauf führen.

So werden etwa die Datenbasis erweitert und die Prognosefähigkeit gestärkt, um genauer vorherzusagen, wo Wasser in Zukunft verfügbar ist und gebraucht wird. Leitlinien für den Umgang mit Wasserknappheiten sollen sicherstellen, dass jederzeit ausreichende, möglichst ortsnahe Ressourcen für die Trinkwasserversorgung vorhanden sind. Gemeinsam mit Kommunen und Fachverbänden erstellen Bundesregierung und Länder ein Konzept für eine gewässersensible Stadtentwicklung („Schwammstadt“). Kommunen und Länder sollen Gefahren- und Risikokarten für Starkregen erstellen und bei der Bauplanung berücksichtigen. Flächen wie Wälder und Überschwemmungsgebiete, die größere Mengen Wasser aufnehmen und speichern können, werden besonders geschützt.

Eine Interministerielle Arbeitsgruppe unter Federführung des Bundesumweltministeriums und unter Beteiligung der Länder wird die Umsetzung der Strategie koordinieren und begleiten. Die Wasserstrategie wird eng verzahnt mit dem Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK).

Wichtige Handlungsfelder

In folgenden Bereichen gibt es den größten Handlungsbedarf:

  • Schutz und der Wiederherstellung des naturnahen Wasserhaushaltes, damit das Wasser nicht knapp wird
  • die Wasserinfrastrukturen sanieren und weiterentwickeln, um Extremereignissen zu widerstehen und eine sichere Versorgung mit Wasser zu gewährleisten
  • die Einleitung gefährlicher Stoffe begrenzen, um eine gute Wasserqualität im Grund- und Oberflächenwasser zu erreichen
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Autowäsche: Wo ist das Putzen überhaupt erlaubt?

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Foto: carwashinfo

Berlin (ACE) – Der Frühling lässt nicht mehr lange auf sich warten. Mit den ersten Sonnenstrahlen steht bei vielen Autofahrenden auch die eingehende Pflege des eigenen Fahrzeugs auf dem Programm. Ist die Reinigung im eigenen Vorgarten überhaupt erlaubt oder müssen besondere Regelungen berücksichtigt werden? Der ACE, Europas Mobilitätsbegleiter, klärt auf, welche Bestimmungen in Bezug auf die Autowäsche unbedingt beachtet werden sollten. 

Strenge Auflagen und Bußgelder sollen Umwelt schützen

Autos dürfen in einigen Regionen nur unter strengen Auflagen im eigenen Garten von Hand gewaschen werden, da schnell umweltschädliche Stoffe wie Öl oder Benzin ins Grundwasser gelangen könnten. Ob und unter welchen Voraussetzungen das Auto zu Hause auf dem eigenen Grundstück gewaschen werden darf, ist von Region zu Region unterschiedlich. Teilweise ist das Abspritzen des Fahrzeugs mit klarem Wasser erlaubt, sofern das entstehende Abwasser nicht in die Kanalisation oder ein offenes benachbartes Gewässer gelangt. Was erlaubt ist, muss der jeweiligen örtlichen Satzung entnommen werden.

Regelungen regional unterschiedlich

In einigen Regionen muss auch der Wochentag berücksichtigt werden: So ist es in Baden-Württemberg, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Berlin und Bremen sonntags und an Feiertagen verboten öffentlich wahrnehmbare Aufgaben wahrzunehmen, wozu auch die Autowäsche zählt. Andere Bundesländer verbieten das Auto Waschen an einzelnen Feiertagen oder erlauben zumindest die Nutzung vollautomatisierter Waschanlagen.

Das Bußgeld ist ebenfalls regional unterschiedlich und beginnt häufig bei 25 Euro, in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen aber auch erst ab 500 Euro. Im Extremfall können, wie in Sachsen bis zu 100.000 Euro fällig werden. Die Höhe des Bußgelds richtet sich dabei nach der Gefahr, die für die Umwelt entsteht.

Ausgiebige Fahrzeugpflege nur in Waschanlagen

Auf Privatgrundstücken ist eine Motorwäsche, das Waschen mit chemischen Reinigungsmitteln und technischen Hilfsmitteln wie Dampfstrahlern sowie die Wäsche innerhalb von Wasserschutzgebieten generell verboten. Lediglich Staubsaugen, feine Politur auftragen und mit Wasser die Scheiben reinigen, ist im eigenen Garten erlaubt. Da das Waschen auf der Straße in der Regel als genehmigungspflichte Sondernutzung angesehen wird und zudem gemäß der Straßenverkehrsordnung (StVO) das Beschmutzen oder Benetzen der Straße verboten ist, ist das Waschen auf der Straße praktisch kaum möglich.

Wer sein Auto ausgiebig waschen möchte, muss also zwangsläufig einen dafür vorgesehenen Waschplatz aufsuchen. Nur so kann das bei der Fahrzeugwäsche anfallende Abwasser aufgefangen werden. Geeignet sind dafür Waschanlagen mit und ohne Selbstbedienung.

Auch wenn das Waschen von Hand in einigen Regionen unter Einhaltung entsprechender Auflagen erlaubt ist, empfiehlt der ACE, das Fahrzeug nur in Waschanlagen zu waschen, um zu verhindern, dass die Umwelt nicht unnötig belastet wird. Bei jeder Autowäsche besteht die Gefahr, dass sich umweltschädliche Stoffe wie Öl und Benzin vom Auto lösen und doch irgendwie über unbefestigten Boden ins Grundwasser gelangt. Auch für diejenigen, die ihr Auto lieber per Hand waschen, gibt es entsprechende Waschanlagen.

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Winterdürre in Frankreich

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Trockenheit in Frankreich 2023
Copyright: ADOBE Stock Photo

In unserem Nachbarland geht die Angst vor einem erneuten Dürre-Sommer um.

Besonders betroffen: Der Süden des Landes, wo im vergangenen Sommer bereits voele Seen ausgetrocknet sind und drastische Wassersparmaßnahmen ergriffen wurden.

Die Situation in Frankreich wird zunehmend alarmierend, da es seit mehr als einem Monat nicht mehr geregnet hat, was die trockenste Periode seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1959 darstellt. Die Regierung unter Präsident Emmanuel Macron sieht sich bereits zu drastischen Sparmaßnahmen gezwungen, um die Wasservorräte des Landes zu erhalten.

Umweltminister Christophe Béchu hat die Bevölkerung aufgerufen, bereits im Frühjahr konsequent Wasser zu sparen, um die Situation zu entschärfen. Er beschreibt die Lage als katastrophal und gibt an, dass die Situation problematischer ist als letztes Jahr zum selben Zeitpunkt. Im vergangenen Jahr gab es in einigen Orten im Südfrankreich kein Trinkwasser mehr und Felder durften nicht mehr bewässert werden.

Es ist klar, dass die Regierung und die Bevölkerung Frankreichs sich ernsthaft mit dieser Dürre auseinandersetzen müssen und sofortige Maßnahmen ergreifen müssen, um die Wasservorräte des Landes zu erhalten und die Auswirkungen auf die Umwelt und die Bevölkerung zu minimieren.

In einigen südlichen Regionen Frankreichs, wie den Départements Isère um Grenoble, Bouches-du-Rhône um Marseille, Var um Toulon und Pyrénées-Orientales um Perpignan, wurden bereits einige Beschränkungen eingeführt, um die Wassernutzung zu reduzieren. In diesen Regionen ist es bis Ende April offiziell verboten, Autos zu waschen, Rasensprenger zu nutzen und private Pools zu füllen.

Diese Einschränkungen sollen dazu beitragen, die Wasservorräte in diesen Regionen zu erhalten und die Auswirkungen der anhaltenden Dürre zu minimieren. Es ist wahrscheinlich, dass weitere Einschränkungen in anderen Regionen Frankreichs folgen werden, um sicherzustellen, dass die Wassernutzung in allen Bereichen reduziert wird.

Neubau von Pools verboten

Im südfranzösischen Département Var hat die Gemeinde Callian ein neues Verbot erlassen, das den Bau neuer Swimmingpools aufgrund des Wassermangels für die nächsten fünf Jahre untersagt. Laut dem Bürgermeister François Cavallier gibt es bereits rund 1000 Pools in der Gemeinde und er argumentiert, dass diese Art des Lebensstils auf Überfluss und unerschöpflichem Wasser basiert.

Dieses Verbot zeigt, dass die Regierung und die Gemeinden bereit sind, drastische Maßnahmen zu ergreifen, um den Wassermangel zu bekämpfen und die Wasservorräte zu erhalten. Es wird erwartet, dass ähnliche Maßnahmen auch in anderen Gemeinden und Regionen Frankreichs ergriffen werden, um den anhaltenden Dürrebedingungen entgegenzuwirken.

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Wie nachhaltig kann Fahrzeugwäsche sein?

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Foto: Screenshot Homepage Nachhaltige Autowaesche

WashTec launcht das erste Info-Portal der Branche rund um Nachhaltigkeit – und schafft notwendige Orientierung für Betreiber und Verbraucher

Augsburg,  Februar 2023 – WashTec veröffentlicht das erste Informationsportal rund um die ganzheitlich nachhaltige Fahrzeugwäsche. Betreiber erhalten transparente Informationen zu Kriterien und Möglichkeiten bei Umsetzung, Verbraucher werden bei der bewussten Kaufentscheidung beraten.

Klimakrise, Verbrauchertrends, neue Mobilitätskonzepte – nie war der Bedarf nach Orientierung höher, wie Mobilität in allen Aspekten nachhaltig gestaltet werden kann. Verbraucher benötigen ebenso wie Unternehmen verlässliche Informationen zu den Umsetzungsmöglichkeiten einer zukunftsfähigen Mobilität. Ein wichtiger Baustein im Nachhaltigkeitsbestreben der Branche ist der vermeintlich ressourcenintensive Bereich der Fahrzeugwäsche.

Als führender Anbieter innovativer Lösungen für die Fahrzeugwäsche stellt WashTec deshalb umfassende Erfahrung und Erkenntnisse im ersten Info-Portal der Branche unter www.nachhaltige-autowaesche.de kostenfrei und öffentlich zugänglich zur Verfügung.

Ganzheitlich nachhaltig – zum Vorteil des gesamten Mobilitäts-Ecosystems

Unternehmen finden auf der eigens gestalteten Website anschauliche Informationen zu den wichtigsten Faktoren eines nachhaltigen Reinigungsservices – von der Beschaffung bis hin zum optimierten Reinigungszyklus in der Waschanlage. Dazu zählen Einblicke in die Einsparpotenziale bei Energie- und Wasserverbrauch während des Reinigungsvorgangs, die effektive Reduktion von Umweltbelastungen durch neue technische und chemische Lösungen sowie Entscheidungskriterien zur Wahl nachhaltiger Partner. Teil der ganzheitlich nachhaltigen Betrachtung sind dabei neben ökologischen Faktoren auch soziale sowie wirtschaftliche – WashTec folgt damit den Sustainable Development Goals der UN.

„Als Partner von Waschanlagenbetreibern in mehr als 80 Ländern haben wir die Möglichkeit, einen Beitrag zur Nachhaltigkeitsbilanz des Mobilitäts-Sektors zu leisten. Wir haben uns deshalb entschieden, unser Wissen mit Betreibern auf der ganzen Welt zu teilen – gemeinsam können wir mit täglich 2.000.000 Fahrzeugwäschen eine nachhaltigere Zukunft der Mobilität vorantreiben“, so Thomas Brenner, Head of Global Marketing & CRM, WashTec.

Die Inhalte des Portals sind im Zuge der langjährigen Zusammenarbeit mit internationalen Betreibern, bei der stetigen Weiterentwicklung des nachhaltigen Lösungsportfolios und nicht zuletzt im Rahmen der Implementierung einer unternehmensweiten CSR-Strategie entstanden, die im ersten freiwilligen Nachhaltigkeitsbericht von WashTec dokumentiert und 2022 veröffentlicht wurde.

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Das neue carwashinfo Magazin 01-2023 ist da

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carwashinfo Magazin Ausgabe 01-2023

In den kommenden Tagen ist das neue carwashinfo Magazin bei Ihnen im Briefkasten. Wer das Premium Abo abgeschlossen hat, kann es jetzt schon online lesen. Hier geht es zur Leseprobe.

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Das rollende Museum

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Noch nie waren so viele alte Autos auf Deutschlands Straßen unterwegs oder parkten in unseren Garagen. Etwa 49 Mio. PKWs gibt es 2023 in Deutschland. Zwischen 2013 und 2023 hat sich der Bestand jedes Jahr um rund 570.000 PKWs erhöht.

Stolze 10,1 Jahre ist ein Auto in Deutschland im Durchschnitt alt (Quelle: KBA Stand 1. Januar 2022). Es ist ein Trend, der durch die „Abwrackprämie“ in Folge der Finanzkrise 2008 nur kurz ins Stocken geraten ist. Woran liegt es, dass Autos in Deutschland immer länger gefahren werden, die Fahrzeugflotte kontinuierlich wächst und dabei das Durchschnittsalter steigt? Ist ein Grund, dass ältere Menschen länger mobil bleiben und dass „Führerschein abgeben“ vollkommen aus der Mode gekommen ist? Mir persönlich fällt niemand ein, der oder die den „Lappen“ aus freien Stücken, altersbedingt abgegeben hat. Ganz im Gegenteil: Rund 43 Millionen Führerschein-Besitzer müssen diesen gegen eine fälschungssichere Plastikkarte tauschen. Für Personen, die zwischen 1953 und 1958 geboren sind, ist die Umtauschfrist am 19. Juli 2022 abgelaufen.

Anteil der 75+ Fahrer hat sich verdoppelt


2013 besaßen 19 Mio. Männer einen Führerschein, wovon ca. 1,4 Mio. über 75 Jahre alt waren. Bei den Frauen waren es 13,2 Mio. Führerscheinbesitzerinnen und 0,44 Mio. waren davon 75 +.


2023 besitzen 25,5 Mio. Männer und 19,3 Mio. Frauen einen Führerschein. Älter als 75 Jahre sind davon 3,4 Mio. Männer und 1,5 Mio. Frauen. Innerhalb der letzten 10 Jahre ist die Anzahl der Führerscheinbesitzer um 39 % gestiegen. Der Anteil der Führerscheinbesitzer (m/w) 75 Jahre und älter hat sich im gleichen Zeitraum von 5,6 % auf 11,1 % verdoppelt.

Sinkendes Interesse am Führerschein


Junge Menschen, so scheint es, machen immer seltener den Führerschein. 2013 hatten wir 1,93 Mio. Führerscheinbesitzer in der Altersgruppe 17 bis 20 Jahre, Ende 2022 ist diese Anzahl auf 1,58 Mio. gesunken Das ist ein Rückgang von 18 % in den vergangenen 10 Jahren. Der Anteil der Führerscheinbesitzer zwischen 17 und 20 Jahren ist in den letzten Jahren von 6 % auf 3 %gesunken.

Gelernte Mobilität
Mit dem eigenen Auto unterwegs zu sein und die nahezu grenzenlose Mobilität genießen zu können, ist fester DNA-Bestandteil der sogenannten Baby Boomer Generation (geboren zwischen 1955 und 1964). So waren private Neuwagenkäufer 2021 im Durchschnitt 52,6 Jahre alt. Tesla-Käufer waren mit durchschnittlich 44,6 Jahren die jüngsten Käufer, während Suzuki (57,8 Jahre) und Subaru (57,3 Jahre) die ältesten Käufer hatten.

Latente Überforderung?


Sieht man sich die Zahlen des KBA genauer an, fällt auf, dass bestimmte Marken bei Privatkäufern sehr beliebt sind. Mehr als 50 % aller Neuwagen der Marken Citroen, Dacia, Fiat, Honda, Mini, Mitsubishi, Ssangyong, Subaru und Tesla werden privat zugelassen. Die meisten dieser Fabrikate sind mit unzähligen Assistenten bereits serienmäßig ausgestattet, was für die Fahrer oft eine Herausforderung mit sich bringt – Waschstraßenbetreiber können ein Lied davon singen. Häufig gelingt es den Fahrern nicht, auf Anhieb den Leerlauf einzulegen oder den Regensensor abzustellen.


Eine Frage des Geldes


Fahrzeuge der anderen Hersteller wie z. B. Audi, BMW, Ford, Opel, Mercedes und VW sind als Neuwagen mehrheitlich als Firmenfahrzeuge zugelassen und tauchen dann mit Verzögerung als „Neue Gebrauchte“ in der Statistik auf. Bedingt durch die von der Pandemie verursachte allgemeine Unsicherheit, haben sich in den vergangenen 2 Jahren viele Unternehmen dazu entschlossen, Leasingverträge mit längeren Laufzeiten abzuschließen.

Mobilitätswandel als Chance


Auch wenn der Anteil der Elektrofahrzeuge (BEV=Battery Electric Vehicle) mittlerweile fast 25 % der Neuzulassungen ausmacht, am Anfang war ein E-Auto aufgrund der zunächst noch geringen Reichweiten eher das Drittauto gut situierter Mitbürger. Mittlerweile werden E-Autos auch flächendeckend in Fuhrparks eingesetzt. Hier ist mittelfristig mit einem „Austauscheffekt“ zu rechnen.


Wir waschen alles?


Ist ein Auto erst einmal älter als 10 Jahre, wird es seltener gewaschen. Das bestätigen die seit 2014 regelmäßig alle 2 Jahre von uns durchgeführten Umfragen bei Waschkunden. Die Autos, die regelmäßig Waschstraßen besuchen sind nur halb so alt wie der Gesamtbestand der PKWs in Deutschland.

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Aktuelle Frage 01-2023

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Wie sind die Aussichten für 2023, wird die Autowaschbranche weiterhin expandieren oder folgt jetzt sogar eine Netzbereinigung?

Gut zwei Drittel der Abstimmer sind der Meinung, es geht mit der Autowaschbranche weiterhin aufwärts. Das Ende der Fahnenstange sei noch nicht erreicht und es gebe weiterhin genügend Platz, neue Waschanlagen zu bauen und auch genügend Nutzer zu finden, damit sich die Investition auch lohnt.

Jeder Fünfte sieht den Autowaschmarkt als gesättigt und wäre mit einer größeren Neuinvestition vorsichtig. Ganze 10 Teilnehmer sind sich unschlüssig, wie es in der Branche weitergehen wird.

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Die Zeit drängt: Jetzt Grundsteuer-Erklärung abgeben

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Stock-Adobe Foto

Am 10.4.2018 hat das Bundes Verfassungs-Gericht BVerG festgestellt, dass die Einheitsbewertung für die Bemessung der Grundsteuer verfassungswidrig ist. Der Gesetzgeber wurde aufgefordert bis Ende 2019 eine Neuregelung vorzunehmen. Es geht um ein Gesamtaufkommen von ca. 15 Mrd. €, welche den Kommunen zugutekommen. Jeder Grundstückseigentümer ist verpflichtet, eine Grundsteuererklärung abzugeben. Das betrifft private und gewerbliche Grundstücke gleichermaßen.

Die ursprüngliche Frist 31.10 2022 wurde einmalig bis zum 31.1.2023 verlängert. Bis zum heutigen Zeitpunkt sind nur knapp mehr als 50% der Erklärungen abgegeben worden. Die Zeit drängt also.

Je näher der Abgabetermin kommt, umso mehr häufen sich Fragen zu diesem Thema. Privatpersonen wurden von den Finanzämtern angeschrieben und mit grundlegenden Informationen versorgt. Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften müssen sich selbst darum kümmern. Es wurde eine Allgemeinverfügung erlassen und diese gilt.

Da das Verfahren für die meisten recht kompliziert ist, wenden sich viele Unternehmer an ihre Steuerberater. Hier ist die Kommunikation mit den Mandanten gegen Jahresende regelrecht explodiert. Der Aufwand ist nicht unbeträchtlich, denn für jedes Grundstück muss eine separate Erklärung abgegeben werden. Eine Zusammenfassende Erklärung ist nicht möglich. 36 Millionen Erklärungen müssen deutschlandweit abgegeben werden. Was genau passiert, wenn die Erklärung nicht fristgerecht abgegeben wird, weiß momentan niemand. Es drohen Verzugszinsen, bzw. Strafzahlungen. Auf der Homepage https://grundsteuerreform.de/ finden Sie wertvolle Informationen nach Bundesländern sortiert.

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