Quelle: Bundesumweltamt
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In Deutschland werden jährlich etwa 17,9 Milliarden Kubikmeter Wasser entnommen. Dem gegenüber steht ein deutlich größeres, langfristig verfügbares Wasservolumen von rund 176 Milliarden Kubikmetern (berechnet für den Zeitraum 1991–2020).

Dieses sogenannte Wasserdargebot beschreibt, wie viel Grund- und Oberflächenwasser grundsätzlich genutzt werden kann.

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Das Wasserdargebot wird als Durchschnitt über viele Jahre berechnet, meist über einen Zeitraum von 30 Jahren. Zusätzlich wird es auch für einzelne Jahre als sogenannte erneuerbare Wasserressource bestimmt.

Die Grundlage dafür ist zum einen die Wassermenge, die innerhalb Deutschlands entsteht. Diese ergibt sich aus der Differenz zwischen Niederschlag und Verdunstung (also Wasser, das über Boden und Pflanzen wieder in die Atmosphäre gelangt). Zum anderen wird auch das Wasser berücksichtigt, das aus Nachbarländern nach Deutschland zufließt.

Die jährlich verfügbaren Wassermengen schwanken allerdings stark. Sie können deutlich über oder unter dem langfristigen Durchschnitt liegen. Deshalb sind sowohl kurzfristige Maßnahmen als auch langfristige Planungen wichtig für den Umgang mit Wasser.

Zusätzlich zeigen die Abflussmengen – also das Wasser, das Deutschland über Flüsse wieder verlässt – zusammen mit den Zuflüssen aus anderen Ländern, wie viel Wasser tatsächlich durch die Gewässer fließt. Diese Mengen können von Jahr zu Jahr variieren, unter anderem weil Wasser zeitweise in Form von Schnee, Bodenfeuchte oder Grundwasser gespeichert wird.

Langfristig betrachtet liegt das potenzielle Wasserdargebot aktuell (1991–2020) bei 176 Milliarden Kubikmetern. Im Vergleich zum früheren Zeitraum (1961–1990) ist es jedoch um 12 Milliarden Kubikmeter bzw. 6,4 % gesunken.

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