Im Jahr 2026 ist der Pollenflug in Deutschland, besonders in Bayern, so stark wie selten zuvor. Viele Menschen spüren die Belastung deutlich. Fachleute sprechen von einer der heftigsten Pollensaisons der letzten Jahre. Dafür gibt es mehrere Gründe: Der Winter war mild, das Frühjahr kam früh und war warm. Außerdem blühen einige Bäume in diesem Jahr besonders stark.
In diesem Jahr fällt besonders auf, wie viele Pollen in der Luft sind. Neben Birken und Gräsern sorgen vor allem Tannen und andere Nadelbäume für eine starke Belastung. Fachleute aus dem Wald beobachten ein sogenanntes Mastjahr. Das bedeutet: Tannen, Kiefern und andere Koniferen bilden nur alle fünf bis sieben Jahre sehr viele Blüten. Dadurch entsteht deutlich mehr Pollen als sonst. Für viele Menschen ist das spürbar und kann zu Beschwerden führen.
Zusätzlich macht die anhaltende Trockenheit die Lage für Sie noch schlimmer. Weil es lange kaum regnet, werden die Pollen nicht aus der Luft gewaschen. Das bedeutet für Sie: Die Luft bleibt voller Pollen, die Sie spüren und einatmen. Gleichzeitig setzen sich die feinen, gelblichen Partikel verstärkt auf Ihrem Auto, an Fenstern, Balkonen und Gartenmöbeln ab – und machen Ihnen das Leben schwer.
Viele Menschen sehen es gerade deutlich: gelber Staub bedeckt Autos und Fenster. Dicke Pollenfilme legen sich auf Lack und Scheiben. In den Wäldern liegt ein dichter „Pollennebel“, der die Luft schwer macht. Spüren Sie, wie diese Veränderungen Ihren Alltag beeinflussen?
Auch wirtschaftlich spüren Sie das extreme Pollenjahr deutlich. In solchen Zeiten melden Betreiber von Waschanlagen oft eine stark steigende Nachfrage. Besonders bei trockenem Wetter lagern sich die gelben Pollen schnell wieder auf den Fahrzeugen ab. Dunkle Autos sehen oft schon nach kurzer Zeit im Freien wieder staubig aus. Viele Fahrzeugbesitzer entscheiden sich deshalb, ihr Auto häufiger zu reinigen. Die Autowaschbranche freut es!
Tannen- und Kiefernpollen lösen meist weniger Allergien aus als Birken- oder Gräserpollen. Doch die große Menge an Pollen kann trotzdem Beschwerden verursachen oder verschlimmern. Dazu gehören: – Reizungen der Schleimhäute – stärkere Asthmabeschwerden – zusätzliche Belastungen bei bestehenden Allergien.
Im Jahr 2026 kommen weitere Herausforderungen hinzu: – eine besonders starke Blüte von Birken und Eschen – ein sehr früher Start der Gräserpollensaison – eine längere Pollensaison durch höhere Temperaturen Diese Entwicklungen können die Gesundheit von Allergiegeplagten spürbar beeinträchtigen.Forscher sehen darin zunehmend Auswirkungen des Klimawandels. Beobachtet werden unter anderem:
- frühere Blütezeiten
- längere Vegetationsperioden häufigere Mastjahre bei Bäumen
- insgesamt steigende Pollenkonzentrationen
Gesundheitsbehörden in Bayern warnen deshalb vor einer außergewöhnlich langen und intensiven Allergiesaison. Besonders Allergiker, Asthmatiker und empfindliche Personen sollten in den kommenden Wochen mit einer anhaltend hohen Belastung rechnen.
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